Unbekannt
Mittwoch, 18. November 2009, 11:41
Salve,
als erste HIP-Einspielung Beethovenscher Kammermusik gilt die da:
Die Einspielung durch Zoltan Racz auf einem 'Violoncello in alter Mensur' von Matteo Gofriller (Venedig 1711) und Rolf Junghanns auf einem Hammerflügel von Michael Rosenberger (Wien c1818, restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg) stammt aus dem Jahre 1978 und enthält folgende Werke:
Sonate Nr. 3 A-Dur für Violoncello und Klavier op. 69
Sieben Variationen Es-Dur WoO 46 über Mozarts 'Bei Männern, welche Liebe fühlen'
Zwölf Variationen F-Dur op. 60 über Mozarts 'Ein Mädchen oder Weibchen...'
Mir gefällt die Einspielung außerordentlich gut, leider scheint sie momentan vergriffen zu sein; ich fand sie damals preiswert am Wühltisch im Stuttgarter Einklang. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, daß ein Experiment (was es damals wohl war) derart gut gelingen kann. Das benutzte Hammerklavier klingt in höheren Partien teilweise wie eine Harfe. Mich wundert allerdings, warum die herrlichen Es-Dur-Variationen 'nur' WoO geblieben sind und die für meinen Geschmack weit weniger gelungenen Variationen F-Dur eine Opuszahl erhielten?
Ulli
als erste HIP-Einspielung Beethovenscher Kammermusik gilt die da:
Die Einspielung durch Zoltan Racz auf einem 'Violoncello in alter Mensur' von Matteo Gofriller (Venedig 1711) und Rolf Junghanns auf einem Hammerflügel von Michael Rosenberger (Wien c1818, restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg) stammt aus dem Jahre 1978 und enthält folgende Werke:
Sonate Nr. 3 A-Dur für Violoncello und Klavier op. 69
Sieben Variationen Es-Dur WoO 46 über Mozarts 'Bei Männern, welche Liebe fühlen'
Zwölf Variationen F-Dur op. 60 über Mozarts 'Ein Mädchen oder Weibchen...'
Mir gefällt die Einspielung außerordentlich gut, leider scheint sie momentan vergriffen zu sein; ich fand sie damals preiswert am Wühltisch im Stuttgarter Einklang. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, daß ein Experiment (was es damals wohl war) derart gut gelingen kann. Das benutzte Hammerklavier klingt in höheren Partien teilweise wie eine Harfe. Mich wundert allerdings, warum die herrlichen Es-Dur-Variationen 'nur' WoO geblieben sind und die für meinen Geschmack weit weniger gelungenen Variationen F-Dur eine Opuszahl erhielten?
Ulli
