Unbekannt
Sonntag, 7. November 2010, 15:27
Als das Quatuor Festetics das Parkett des CD-Marktes betrat, taten sie dies mit Unterstützung des Labels Hungaroton (abgesehen von fast zu vernachlässigenden Ausgaben bei musique d'abord). Eingespielt wurden Streichquartette aus der Periode der sogenannten Wiener Klassik, zumeist recht unbekannte Komponisten, deren Entdeckung sich m. E. mehr als lohnt:
János Spech (1767-1838)
Streichquartette op. 2 Nr. 1 bis 3
Joseph Bengraf (1745-1791)
Streichquartette Nr. 1 bis 6
Georg Druschetzky (1745-1819)
Drei Streichquintette, Quintetto Concertando
Special guest: Kriszta Véghelyi
Weitere CDs dieser Reihe sind derzeit bei Amazon leider nicht gelistet, darunter eine Platte mit Tänzen des ungarischen Komponisten Márk Rózsavölgyi (1789-1848). Das Ensemble Festetics wanderte ja bekanntermaßen nachher zu ARCANA ab (die entsprechenden Ausgaben wurden m. W. in den jeweiligen Threads zu Mozarts und Haydns Kammermusik diskutiert).
Das Label Hungaroton hat nun vor einiger Zeit offenbar begonnen, diese Serie mit eher unbekannten Komponisten fortzusetzen. Nunmehr ist das Authentic Quartet für die Töne verantwortlich. Es ist bereits eine Vielzahl von Ausgaben erschienen:
Ich habe mir jüngst die Ausgabe mit den beiden Streichquartetten von Zmeskáll zugelegt und finde die Interpretation sehr gelungen. Die Werke reichen zwar für einen aktiven Beethovenzeitgenossen nichtmal an dessen op. 18 heran, aber losgelöst betrachtet, absolut, wie Musik nun einmal ist, sind es doch sehr schöne und hörenswerte Werke. Auch die übrigen Hörbeispiele (soweit verfügbar) machen Lust auf mehr.
Ich habe hier bewußt nicht ausschließlich CDs mit Streichquartetten gelistet, sondern auch solche, bei welchen das jeweilige Ensemble quasi die Basis bildet, um die etwas herum garniert wurde. Demnächst werde ich weitere Formationen (Mosaïques, Terpsycordes usw. vorstellen, sofern dies nicht jemand anderes unternimmt, was durchaus als Aufforderung verstanden werden darf).
János Spech (1767-1838)
Streichquartette op. 2 Nr. 1 bis 3
Joseph Bengraf (1745-1791)
Streichquartette Nr. 1 bis 6
Georg Druschetzky (1745-1819)
Drei Streichquintette, Quintetto Concertando
Special guest: Kriszta Véghelyi
Weitere CDs dieser Reihe sind derzeit bei Amazon leider nicht gelistet, darunter eine Platte mit Tänzen des ungarischen Komponisten Márk Rózsavölgyi (1789-1848). Das Ensemble Festetics wanderte ja bekanntermaßen nachher zu ARCANA ab (die entsprechenden Ausgaben wurden m. W. in den jeweiligen Threads zu Mozarts und Haydns Kammermusik diskutiert).
Das Label Hungaroton hat nun vor einiger Zeit offenbar begonnen, diese Serie mit eher unbekannten Komponisten fortzusetzen. Nunmehr ist das Authentic Quartet für die Töne verantwortlich. Es ist bereits eine Vielzahl von Ausgaben erschienen:
Ich habe mir jüngst die Ausgabe mit den beiden Streichquartetten von Zmeskáll zugelegt und finde die Interpretation sehr gelungen. Die Werke reichen zwar für einen aktiven Beethovenzeitgenossen nichtmal an dessen op. 18 heran, aber losgelöst betrachtet, absolut, wie Musik nun einmal ist, sind es doch sehr schöne und hörenswerte Werke. Auch die übrigen Hörbeispiele (soweit verfügbar) machen Lust auf mehr.
Ich habe hier bewußt nicht ausschließlich CDs mit Streichquartetten gelistet, sondern auch solche, bei welchen das jeweilige Ensemble quasi die Basis bildet, um die etwas herum garniert wurde. Demnächst werde ich weitere Formationen (Mosaïques, Terpsycordes usw. vorstellen, sofern dies nicht jemand anderes unternimmt, was durchaus als Aufforderung verstanden werden darf).
Da stimm ich zu, aber er heißt "Kertész"


)
Klar, klingt das ein bißchen anders und so kratzig wie das Apponyi Q. (Freiburger BO Solisten) wird man wohl kaum je ein traditionelles Ensemble hören. Aber die klanglichen Unterschiede sind für meine offenbar wenig sensiblen Ohren marginal, ganz anders als bei Bläsern, Tasteninstrumenten und größer besetzten gemischten Ensembles. (Bei Schuberts Oktett z.B. ist HIP ein ganz anderes Klangerlebnis.)