Unbekannt
Dienstag, 2. Februar 2010, 10:52
Da hab ich mich doch entschlossen einen Thread über meinen aktuellen "Held" der Alte-Musik-Szene zu verfassen.
Über das biographische erst später - das Wichtigste ist ja, was den Künstler doch auszeichnet. Sympathisch macht ihn für mich als erstes, dass er wirklich zielstrebig sich vorgesetzt hat unbekannte Komponisten und wenig aufgeführten Werke herauszugraben und sie so gut wie nur möglich zu präsentieren. Dass er dabei vor allem auf die musik seines Heimatlandes - nähmlich Österreich - mag mir ja zustimmen - da auch ich die musik dieses Landes überaus mag -, aber auch verständlich: das nenne ich positiven und ehrbaren Patriotismus.
Seine Platten und Auftritte werden meistens so von der Presse, wie vom Publikum hochgelobt. Dass er über hervorragendes technisches Können verfügt ist fast schon selbstverständlich - sein Stil aber ruft doch manchmal gewisse Kontroversen hervor. Er spielt ja sehr direkt - ich möchte fast sagen: draufgängerisch -, mit großer Dramatik, wo lyrisches Zurückhalten, extrem langsam gespielte Passagen sich unmittelbar an mit teufelsgeigerischer Virtuosität - die aber doch IMO nie vordergründig wirkt - abgehaderten, vulkanischen Ausbrüchen anschließen.
Er spielte in allen möglichen Alte-Musik-Ensembles mit, bevor er sein eigenes - Ars Antiqua Austria (gekürzt: AAA) - gegründet hat; so z.B. bei Musica Antiqua Köln (er ist unter anderem auch auf der Gesamtaufnahme der Bachschen Orchestersuiten zu hören), bei der Wiener Akademie (z.B. in der Reihe "Musica Inperialis" mit Werken von Leopold I. bis Porpora) und bei Armonico Tributo Austria (z.B. auf der Einspielung von Orchesterwerken J.J. Fux' bei Arcana). Es nimmt daher kein Wunder, wenn gewisse Musiker - vor allem von den letzgenannten zwei Ensembles - oft auch bei Aufnahmen des AAA erscheinen.
Aufgenommen hat er bei mehreren Labels, so bei Chesky Records, bei Symphonia, bei Arcana, bei Challenge Records und auch bei der Tiroler Institut für Musikforschung.
Über das biographische erst später - das Wichtigste ist ja, was den Künstler doch auszeichnet. Sympathisch macht ihn für mich als erstes, dass er wirklich zielstrebig sich vorgesetzt hat unbekannte Komponisten und wenig aufgeführten Werke herauszugraben und sie so gut wie nur möglich zu präsentieren. Dass er dabei vor allem auf die musik seines Heimatlandes - nähmlich Österreich - mag mir ja zustimmen - da auch ich die musik dieses Landes überaus mag -, aber auch verständlich: das nenne ich positiven und ehrbaren Patriotismus.
Seine Platten und Auftritte werden meistens so von der Presse, wie vom Publikum hochgelobt. Dass er über hervorragendes technisches Können verfügt ist fast schon selbstverständlich - sein Stil aber ruft doch manchmal gewisse Kontroversen hervor. Er spielt ja sehr direkt - ich möchte fast sagen: draufgängerisch -, mit großer Dramatik, wo lyrisches Zurückhalten, extrem langsam gespielte Passagen sich unmittelbar an mit teufelsgeigerischer Virtuosität - die aber doch IMO nie vordergründig wirkt - abgehaderten, vulkanischen Ausbrüchen anschließen.
Er spielte in allen möglichen Alte-Musik-Ensembles mit, bevor er sein eigenes - Ars Antiqua Austria (gekürzt: AAA) - gegründet hat; so z.B. bei Musica Antiqua Köln (er ist unter anderem auch auf der Gesamtaufnahme der Bachschen Orchestersuiten zu hören), bei der Wiener Akademie (z.B. in der Reihe "Musica Inperialis" mit Werken von Leopold I. bis Porpora) und bei Armonico Tributo Austria (z.B. auf der Einspielung von Orchesterwerken J.J. Fux' bei Arcana). Es nimmt daher kein Wunder, wenn gewisse Musiker - vor allem von den letzgenannten zwei Ensembles - oft auch bei Aufnahmen des AAA erscheinen.
Aufgenommen hat er bei mehreren Labels, so bei Chesky Records, bei Symphonia, bei Arcana, bei Challenge Records und auch bei der Tiroler Institut für Musikforschung.
Werde das schleunixt nachholen müssen...