Unbekannt
Mittwoch, 16. Dezember 2009, 16:46
Aus inhaltlichen Gründen habe ich diesen und die folgenden Beiträge hierher verschoben - Hildebrandts Post weiter unten hat diesen Thread inhaltlich eröffnet. Leider werden die Posts bei solchen Verschiebungen gnadenlos chronologisch sortiert.
An erster Stelle muss da Guillaume Gabriel Nivers (1632 - 1714) genannt werden:
Ensemble Gilles Binchois - Vellard
Eine ganz faszinierende doppel CD mit großartigen Werken.
Hier wird auch mit gemischtem Chor gearbeitet.
Die meisten Werke von Nivers sind allerdings berufsbedingt für Frauenchöre, da er ja Surintendand de la Musique du Maison Royal à St. yr gewesen war.
Dem Mädchenkloster, das Louis XIV für Madame de Maintenon errichten ließ, in der sie dann jungen Mädchen aus verarmten Adel,
eine universelle Bildung angedeien lassen wollte.
eine weitere sehr schöne CD, die den musikalischen Schwerpunkt Nivers mehr geecht wird ist jene bei Astree:
Nivers: Motets
Les Desmoisielles de St. Cyr - Mandrin.
Allerdings ist das in diesem Fall keine Orgelmesse mehr sondern Motetten im alten Stil mit Orgelbegleitung.
Louis Nicolas Clerambault der Nachfolger Nivers führte den musikalischen Stil von St. Cyr natürlich weiter.
Aber meist sind seine Werke keine "Messen" mehr sondern im Stil der Orgelmesse gehaltene Motetten.
Hierfür gab es auch eine faszinierende doppel CD bei FNAC aus der Serie "Musique a Versailles"
Aber leider wurde die Serie gecancelt und die Aufnahmen an verschiedene Label verscherbelt.
Bei Virgin wurden die zwei CD's auch separat verkauft:
Beide CDs mit den Desmoisielles de St. Cyr und Emmanuel Mandrin
aber die wohl bekanntesten Werke stellen wohl die Orgelmessen von Francois Couperin da.
Jedenfalls setzte sich Louis XIV sehr stark dafür ein "Alte Musik" zu bewahren, einmal den "gregorianischen Gesang" innerhalb der Orgelmesse.
Ebenso wurde die Musik gepflegt die noch am Hofe Francois I. gespielt wurde. Die Philidor - Sammlung zeigt dies ganz deutlich.
Man fragt sich dann natürlich was machte man mit Musik die völlig aus der Mode gekommen war ?
Ganz einfach, entweder ließ sich der König als großer Musikliebhaber diese Musik zum Vergnügen vorspielen, oder aber sie verwand Verwendung bei Maskenbällen.
Denn wenn man sich schon im Stile der Renaissance verkleidete, dann gehörte da auch die passende Musik dazu.
Solche Feste sind auch am Hofe August des Starken überliefert.
Das nur mal als möglichen Beweggrund: Tradition & Vergnügen.
An erster Stelle muss da Guillaume Gabriel Nivers (1632 - 1714) genannt werden:
Ensemble Gilles Binchois - Vellard
Eine ganz faszinierende doppel CD mit großartigen Werken.
Hier wird auch mit gemischtem Chor gearbeitet.
Die meisten Werke von Nivers sind allerdings berufsbedingt für Frauenchöre, da er ja Surintendand de la Musique du Maison Royal à St. yr gewesen war.
Dem Mädchenkloster, das Louis XIV für Madame de Maintenon errichten ließ, in der sie dann jungen Mädchen aus verarmten Adel,
eine universelle Bildung angedeien lassen wollte.
eine weitere sehr schöne CD, die den musikalischen Schwerpunkt Nivers mehr geecht wird ist jene bei Astree:
Nivers: Motets
Les Desmoisielles de St. Cyr - Mandrin.
Allerdings ist das in diesem Fall keine Orgelmesse mehr sondern Motetten im alten Stil mit Orgelbegleitung.
Louis Nicolas Clerambault der Nachfolger Nivers führte den musikalischen Stil von St. Cyr natürlich weiter.
Aber meist sind seine Werke keine "Messen" mehr sondern im Stil der Orgelmesse gehaltene Motetten.
Hierfür gab es auch eine faszinierende doppel CD bei FNAC aus der Serie "Musique a Versailles"
Aber leider wurde die Serie gecancelt und die Aufnahmen an verschiedene Label verscherbelt.
Bei Virgin wurden die zwei CD's auch separat verkauft:
Beide CDs mit den Desmoisielles de St. Cyr und Emmanuel Mandrin
aber die wohl bekanntesten Werke stellen wohl die Orgelmessen von Francois Couperin da.
Jedenfalls setzte sich Louis XIV sehr stark dafür ein "Alte Musik" zu bewahren, einmal den "gregorianischen Gesang" innerhalb der Orgelmesse.
Ebenso wurde die Musik gepflegt die noch am Hofe Francois I. gespielt wurde. Die Philidor - Sammlung zeigt dies ganz deutlich.
Man fragt sich dann natürlich was machte man mit Musik die völlig aus der Mode gekommen war ?
Ganz einfach, entweder ließ sich der König als großer Musikliebhaber diese Musik zum Vergnügen vorspielen, oder aber sie verwand Verwendung bei Maskenbällen.
Denn wenn man sich schon im Stile der Renaissance verkleidete, dann gehörte da auch die passende Musik dazu.
Solche Feste sind auch am Hofe August des Starken überliefert.
Das nur mal als möglichen Beweggrund: Tradition & Vergnügen.


